Sozialhilfeforum 2, 2026
Digitalisierung & Datenschutz in der Sozialhilfe - Chancen, Herausforderungen und praktische Lösungen
Digitalisierung & Datenschutz in der Sozialhilfe - Chancen, Herausforderungen und praktische Lösungen
Dieses Sozialhilfeforum stand ganz im Zeichen des Datenschutzes und der Möglichkeiten der Digitialisierung der Abläufe in der Sozialhilfe und des Sozialdienstes. Als ersten Referenten durften wir Markus Brönnimann, Datenschützer des Kantons BL, begrüssen, welcher uns einen Einblick in die komplexe Thematik des Datenschutzes ermöglichte. Dabei wurde sehr schnell klar, dass die Sozialhilfebehörden und Sozialdienste mit sogenannten «besonderen Personendaten» arbeiten, welche deshalb auch besonders geschützt werden müssen und für deren Bearbeitung und Einforderung jeweils eine ausdrückliche gesetzliche Grundlage und Regelung notwendig ist. Zudem ist und bleibt das öffentliche Organ, die Sozialhilfebehörde, welche Informationen zur Erfüllung seiner gesetzlichen Aufgaben bearbeitet, verantwortlich für den Umgang mit Informationen. Die Digitalisierung in öffentlichen Organen bietet für Markus Brönnimann viele neue Möglichkeiten, aber auch grosse Risiken. Aktuell wird dieses Gebiet in rasantem Tempo weiterentwickelt, ein Ende ist nicht Sicht. Deshalb: Chancen lassen sich nutzen, wenn Risiken systematisch erkannt und angemessen begrenzt werden. Der Schutz betroffener Personen, dass diese als Subjekt und nicht als Objekt behandelt werden, sowie die Informationssicherheit sind zentrale Voraussetzungen für die Digitalisierung. Datenschutz und Informationssicherheit sind kein Hindernis, sondern ein Grundpfeiler einer vertrauenswürdigen Digitalisierung.
Als zweiter Referent berichtete uns Selin Dietsche, Ressortleiter Sozialhilfe/Asyl, Soziale Dienste Muttenz, von der Digitalisierung der Sozialen Dienste in Muttenz inkl. Schnittstelle zur Sozialhilfebehörde. Dabei beschrieb er sehr anschaulich, dass dieses Projekt kein Spaziergang gewesen sei, die Mitarbeitenden der Sozialen Dienste und er selber immer wieder mit neuen Schwierigkeiten und auch Rückschlägen umgehen und viel Zeit aufwenden mussten. Das ganze Projekt dauerte 3 Jahre, während dem das «daily business» immer aufrecht erhalten blieb. Die Sozialen Dienste Muttenz arbeiten mit der Softwarelösung «KLIB net» mit einem Dokumentenservice, welches mit dem CMI Axioma-Service kompatibel ist und damit eine vollständige digitale Ablage sämtlicher Dokumente sowie eine gemeinsame Bearbeitung der Dokumente von allen Mitarbeitenden ermöglicht. Dies erspart die Aktenberge in den Büros der Sozialarbeitenden, die Rechnungsberge in der Buchhaltung sowie viel Zeit für das Weiterleiten von Papierdokumenten. Eine konsequente Arbeitsweise, wie z. B. das Einscannen von allen Unterlagen ist dabei unerlässlich. Die Schnittstelle der Sozialarbeitenden zur Behörde wird durch das Programm CMI datenschutzgerecht gewährleistet. Die Behördenmitglieder können die Anträge mit Beilagen der Sozialarbeitenden einsehen, schriftlich Fragen/Diskussionsanträge stellen, die Traktandenliste für die Sitzung erstellen sowie nach Beschlussfassung das Proto-koll mit den einzelnen Entscheiden zurück zu den Sozialarbeitenden senden und in den einzelnen Fällen erfassen. Als grösster Projekterfolg bezeichnet Selin Dietsche, Projektleiter, dass die Digitalisierung nicht nur als Technikprojekt, sondern als fortlaufende Organisationsentwicklung etabliert wurde.
Die einzelnen Präsentationen finden Sie in unserer Infothek im Archiv
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Jahresprogramm 2026
Liebe VSO-Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,
Das Jahresprogramm 2026 ist erstellt. Die einzelnen Veranstaltungen sind ab sofort unter dem Menupunkt "Jahresprogramm" und/oder "Anmeldung/Buchung Anlässe" mit Detailinformationen und Anmeldemöglichkeit aufgeführt.
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Jahresbericht 2025
Den Jahresbericht für das Jahr 2025 können Sie rechts unter "Aktuelles" als pdf-Dokument ansehen oder auch herunterladen.
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Informationen zur neuen Website
Wir haben unsere Website neu gestaltet und gleichzeitig versucht, möglichst wenig zu ändern, so dass Sie sich weiterhin gut zurechtfinden. Einige Neuerungen resp. Vereinfachungen hat es gegeben, diese möchten wir Ihnen hiermit kurz vorstellen:
- Anmeldung Generalversammlung: Das Anmeldeformular ist gleich aufgebaut wie diejenigen für die Sissachertagung, der Foren und Module.
- Rechnungen Sissachertagung und Module: Neu müssen Sie bei der Anmeldung einer unserer Veranstaltungen zwingend eine E-Mail-Rechnungs-Adresse hinterlegen. Die Rechnung wird als Anhang direkt an diese E-Mailadresse versendet. Es ist somit möglich die Rechnung direkt an eine Zahlstelle senden zu lassen, so dass Sie diese nicht mehr weiterleiten müssen, oder wie bisher, an Ihre eigene E-Mailadresse senden müssen.
- Archiv: Neu ist das Archiv mit den Referaten der Jahre zuvor in der "Infothek" zu finden.
- Kontakt: Neu haben wir keine E-Mail-Adresse mehr, sondern ein Kontaktformular, welches Sie unter der Rubrik "Kontakt" finden. Sie können uns gerne über dieses Formular eine Mitteilung zukommen lassen.





